REMINISCERE – Zeit der Wende

Meine „Held“ hatte eine Schreib-Krise… einfach weil er eine Denk-Krise hatte. Carolus Paulus entdeckte am Sonntag „REMINISCERE“ ein Thema (siehe heutiger Blog), das ihn sehr belastete – weil es auch sehr belastend ist.

Die „klassischen“ Kirchenväter, allen voran Augustinus, haben Vergänglichkeit, Boshaftigkeit (als konstitutiver Defekt ab initio) und Zeitlichkeit einfach gleich gesetzt. Das war ein griechisch-orientalischer Gedanke. Aber er hält dem Gottesbild des Alten und Neuen Testaments nicht völlig stand. „Dieser Gott“ hat etwas revolutionär Menschliches. Und das so, dass es einen umwirft, wenn man es erstmals merkt.

Carolus kommt in dieser, seiner „Initial-Fastenzeit“, die sein Erwachsenen-Leben „gerade“ (i.e. 1247) einleitet, und die es dann über sehr lange Zeit tief inhaltlich prägen wird, diesem Gott tatsächlich näher.

Aber was er entdeckt, und man kann es diese Tage mit verfolgen, ist ein „call to action“: Sein „Umdenken (wörtlich: metanoia, was wir als „Busse“ übersetzen), ist nicht nur selbstbezogene Busse und Reue. Sein Umdenken muss und will handeln.
Seine „Busse“ will ein Erleben werden, ein Erobern.

Ihr könnt es alle mitlesen, in den kommenden Wochen bis Ostern. Auf seinem Blog: bei Carolus Paulus und der „Vita Caroli“.

 

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