„Annas Briefe“ erschliessen die Welt der Frau im Mittelalter

Mit der Figur der „Anna“tritt eine weitere Person in das Leben des jungen Mönches „Carolus Paulus“: Es ist seine jüngere Schwester Anna, die durch einen hingebungsvollen Briefwechsel mit ihrem Bruder ihre Liebe zur Bildung und ihre Neugier auf die Welt um sie herum entdeckt.

Damit wird – neben „Vita Caroli“ – ein weiteres Experiment gestartet: Es ist der – fiktive – Briefwechsel mit der Schwester Anna: In „Annas Briefe“ beginnt die abenteuerliche Geschichte einer jungen Frau im 13. Jahrhundert, die zunächst „Bildung“ alleine durch die geniale Intuition und hingebungsvolle Liebe Ihres Bruders erfährt…

… bis sie sich eines Tages – getrieben durch das zerrissene Schicksal ihrer Familie – selbst auf die Reise ihres Lebens machen wird.

„Annas Briefe“ führt in den kommenden vier Jahren (geplant bis 2020) nach und nach in ein leidenschaftlich umkämpftes Frauenschicksal im ausgehenden 13. Jahrhundert ein. Tief verknüpft mit dem zunächst versponnenen, dann am Ende aber heroischen Lebens ihres Bruders (Reisen „Invocabit“ und – „live“ im internet – „Reminiscere“ als ersten Teil der „Vita Caroli“, der Reisen des Mönches „Carolus Paulus“) erlebt Anna Glanz und Elend des Frau-Seins im umkämpften 13. Jahrhundert – mitten in einer durch Gewalt und Intrigen geprägten Welt.

Eine Frau mit einem Gebende (Kopfbedeckung) - Darstellung aus dem Codex Manesse

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